Hast du Freundschaft geschlossen mit deinem Kerkermeister?

Was hindert dich daran, den Schlüssel zu nehmen und die Kerkertür aufzuschliessen?

Das Gift in unserem Herzen

„Ich verzeihe Dir!“ Manche Menschen glauben, sie würden, wenn sie verzeihen dem anderen einen Gefallen tun.

Culture eats Strategy for breakfast (Peter Drucker)

Vertrauen als ökonomische Kraft: Coache deine Mitarbeiter zu Mit-Unternehmer

Worum es in diesem Newsletter geht

Die Übersicht:

  1. Teil: Hast du Freundschaft geschlossen mit deinem Kerkermeister?
  2. Teil: Persönlichkeitsentwicklung: «Das Gift in unseren Herzen»
  3. Teil: Führungskultur: «Vertrauen als ökonomische Kraft»
  4. Teil: Zeit zum Danke sagen: «Nein, das ist keine Hexe»
  5. Teil: Zum Schluss: «Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung»

 

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Hast du Freundschaft geschlossen mit deinem Kerkermeister?

Was hindert dich daran, den Schlüssel zu nehmen und die Kerkertür aufzuschliessen? Denn wenn du genau hinschaust, wirst du erkennen, dass DU dein eigener Kerkermeister bist!

JA – es gibt dir einen Klumpen in den Magen, weil Du keine Ahnung hast, was dir geschieht, wenn du die Türe aufsperrst – noch herausfordernder – durch die Kerkertür hindurch gehst! Ich verstehe, dass es dir schlecht geht bei diesem Gedanken!

JEDOCH – was wäre, wenn das der EINZIGE Schritt ist, der wirklich schwierig ist? Und sich dir nachher eine wunderbar liebliche Landschaft zeigt? Wo die Sonne scheint und die Welt in den schönsten Farben erblühen lässt?

Du hast jederzeit die Wahl. Tagtäglich. Stündlich. Minütlich. Sekündlich. Nimm den Schlüssel und schliesse die Tür auf.

Persönlichkeitsentwicklung

Das Gift in unserem Herzen

«Ich verzeihe dir!» Manche Menschen glauben, sie würden, wenn sie verzeihen, dem anderen einen Gefallen tun. In Wahrheit dienst du damit vor allem dir. Denn jeder Groll in deinem Herzen ändert gar nichts und vergiftet nur dein Herz.

Es gibt Menschen, die hegen ihren Groll jahrelang, manchmal sogar jahrzehntelang und können oder wollen nicht verzeihen. Gehörst du auch dazu? Hast du das Gefühl, der andere mag sich überhaupt noch daran erinnern, weshalb du ihm grollst? Stört es ihn in seinem Leben, dass du ihm grollst? Manche Menschen sind bereits verstorben, denen macht es erst recht nichts mehr aus.

Es gibt Menschen, die meinen, sie haben dem anderen verziehen. Aber wenn sie ehrlich sind, dann eben doch nicht in voller Konsequenz. Gehörst du zu dieser Gruppe? Das ist dann nicht der giftig grüne, bittere Groll, sondern eher der grau schleimige Überzug. «Eigentlich» ist alles in Ordnung. Aber die Geschichte kommt doch immer wieder hoch, bei der einen oder anderen Gelegenheit.

Es gibt Menschen, die wissen gar nicht, dass sie etwas zu verzeihen hätten. Vielfach zeigt es sich verkleidet, in einer Form von Traurigkeit. Ich gebe dir ein Beispiel dazu.

Meine Mutter ist gestorben, als ich 26 Jahre alt war. Ich war damals auf einer Weltreise. Die Nachricht ihres Todes erreichte mich erst Tage später, meine Familie musste mich zuerst aufspüren in den USA. Es gab damals noch keine Handys. Und die älteren Leser mögen sich vielleicht noch daran erinnern: Die Briefe erhielt man damals «Posta Restante», einem vorher definierten Postbüro, entlang der Reiseroute.

Der Tod meiner Mutter kam überraschend. Ich war sehr traurig. Aber ich habe mich darüber hinweg getröstet, dass sie sowieso nie alt werden wollte und dass sie nicht an einer langen, qualvollen Krankheit gestorben ist. Das einzige, was ich bereut habe, waren die offenen, nie gestellten Fragen an meine Mutter, die ich nie mehr von ihr beantwortet bekäme. So war ich über die Jahre hinweg immer wieder traurig und sehnte mich manchmal nach Gesprächen zwischen Mutter und Tochter.

Coaching - den roten Faden finden

Erst viele Jahre, bzw. Jahrzehnte später, habe ich in meiner Coachingausbildung begriffen, dass ich noch immer einen Groll auf meine Mutter hatte. Sie hatte mich auf dieser Welt allein gelassen! Sie hatte mich im Stich gelassen! Und zwar merkte ich dies zuerst an meiner Wortwahl in meinen inneren Dialogen mit meiner Mutter. Und dann kam das Gefühl, die Emotion hinzu. Ich war sehr überrascht – es war tatsächlich Wut!

Doch, was kümmerte das meine Mutter? Sie war ja schon bald 25 Jahre tot. Ihr zu verzeihen, half in Wahrheit vor allem mir. Meiner Mutter dafür zu vergeben, war ein Akt der Selbstliebe. Es kommt zum inneren Frieden. Heute kann ich mit wahrer Dankbarkeit auf die gemeinsame Zeit zurückblicken. Du glaubst gar nicht, was das für einen Unterschied ausmacht!

Die Menschen, die mich am meisten in meinem Leben triggern, die mich zur Weissglut treiben, denen ich grolle, die mich traurig machen, sind und waren meine grössten Lehrmeister. Wenn ich verstehe, warum ich darauf reagiere, in welche Schwingung ich gerate, kann ich daraus immer meine Lebenslehre ziehen. Es hat IMMER etwas mit mir zu tun! Und am Ende genau diesen Menschen verzeihen zu können, bringt Ent-Spannung und Frieden mit sich selbst.

Führungskultur

Culture eats Strategy for breakfast – Peter Drucker

VERTRAUEN als ökonomische Kraft! Coache deine Mit-Arbeiter zu Mit-Unternehmer

Wir wünschen uns alle ein Betriebsklima, das von Vertrauen und gegenseitigem Respekt geprägt ist. Trotzdem geht es im Job leider häufig anders zu und her. Das Klima ist geprägt von Machtspielen und Konkurrenzdenken, von Schuldzuweisungen und versteckten Anfeindungen.

Was hindert eine vertrauensvolle Beziehung? Sich kurzfristige Vorteile verschaffen wollen oder dem Profilieren auf Kosten anderer. Auch Aufgaben schönreden oder Schwächen von Mitarbeitenden ausnutzen. Es benötigt eine intakte Beziehung.

Was braucht es, dass sich Menschen gegenseitig vertrauen? Im Business braucht es in erster Linie eine integre Führung. Wenn die Mitarbeitenden dem Management vertrauen können, dann werden die Mitarbeitenden das Vertrauen zurück geben.  Was kannst du in deinem Führungsalltag tun?

  1. Kommuniziere, kommuniziere, kommuniziere
    Man kann es nicht oft genug sagen: Kommuniziere regelmässig und offen. Kommuniziere mehr, als dir lieb ist. Ja, auch Kommunikation ist Arbeit und ist etwas wert. Nichts schafft mehr Vertrauen, als offen miteinander zu reden.
  2. Sei authentisch
    Sag was du meinst, was du glaubst, was du fühlst. Und dann verhalte dich auch entsprechend. Die Mitarbeitenden spüren, wenn du nicht authentisch bist. Sie nehmen dich als Vorbild – auf die eine, wie auch auf die andere Weise.
  3. Sei ehrlich
    Natürlich kannst du nicht alles sofort erzählen, es gibt Betriebsgeheimnisse oder Gespräche, über die Stillschweigen vereinbart wurde. Wenn du etwas nicht sagen kannst, dann fang nicht an zu lügen. Sei ganz ehrlich: «Darüber kann ich nicht sprechen.»
  4. Offen mit Fehler umgehen
    Ja, auch ein Chef macht Fehler. Das ist aber keine Schande. Weil auch Vorgesetzte einfach nur Menschen sind. Bitte nicht unterschlagen oder unter den Teppich kehren. Ehrlichkeit erwarten wir ja auch von unseren Mitarbeitenden. Es wird sowieso Zeit, endlich von einer Fehler-Kultur in eine Lern-Kultur zu wechseln.
  5. Lass dir Zeit
    Vertrauen aufzubauen benötigt Zeit und Geduld. Und es ist eine tägliche Arbeit, die Zeit verdient. Nimm dir ausreichend Zeit, die Beziehung zu deinen Mitarbeitenden zu pflegen. Zeige Interesse an den Menschen, die dich in deiner Arbeit unterstützen.

Wenn du Vertrauen hast in deine Mitarbeitenden, ist dies eine Einladung für sie, Vertrauen in dich zu haben, angstfrei selbst Entscheidungen zu treffen, sich verantwortlich und integer dem Unternehmen gegenüber zu verhalten.

Wenn eine vertrauensvolle, ehrliche Kultur herrscht, ist dies ein Jungbrunnen für agiles Arbeiten und Innovation!

Zeit zum Danke sagen...

Nun, an diesen schönen Sommertagen zieht es mich jeden Morgen an den See zum Schwimmen. Wir leben an einer privilegierten Lage und haben nur wenige Minuten bis zum See.

Das Plätzchen dort ist hübsch angelegt, mit Wiese und Bänken zum Verweilen. Doch jeden Morgen bin ich froh und dankbar, wenn die Hexe mit ihrem Besen vorbei kommt!

Nein, das ist keine Hexe, die den Besen schwingt, es ist „NUR“ der Strassenreiniger, der den liegen gelassenen Dreck der Besucher wegwischt. Deshalb gilt mein Dank heute allen Strassenreinigern, die unsere Umwelt sauber halten und hinter anderen Menschen aufräumen und putzen.

Aber! Es wäre auch keine Hexerei, den eigenen Abfall wieder mitzunehmen.

Zum Schluss noch dies…

Morgens um Sieben ist die Welt noch in Ordnung

Nein, gar nicht! Ich bin letzthin am Morgen vor 7 Uhr dem Seebecken von Zürich entlang gefahren mit meinem Velo. Seit dem Lockdown bin ich vielleicht etwas sensibler geworden, was Geräusche anbelangt. Aber dieses Getöse und das Gewusel bereits in den frühen Morgenstunden, haben mich wirklich erschreckt! Geht es dir auch so?

Dazu ein kleiner Tipp: Nimm dir immer wieder Auszeiten am Tag. Übe dich im Meditieren. Oder geh in den Wald für einen Spaziergang. Hör den Vögeln zu anstatt dem Motoren- oder Baulärm. Mach mal Pause vom Aussen und komm zur Ruhe in deinem Innern. Werde zu deinem eigenen aktiven Noise Cancelling System. Und wenn dir das noch nicht so ohne weiteres gelingt: Dann kauf dir einen Active Noise Cancelling (ANC) Kopfhörer, die sind wirklich die Ruhe wert.

Ach, und noch was!

Gestern war ich im Kino. Es war herrlich!

Erstens hatte ich keinen grossen Kopf vor mir, es war ein selten gutes Seh-Erlebnis, anoroC sei Dank.

Zweitens kann ich euch den Film nur wärmstens empfehlen: «Criminales como Nosotros» – Glorreiche Verlierer – eine gute Herzensgeschichte über Solidarität, Zusammenhalt und dass man nie aufhören sollte, zu träumen! Geht ins Kino, liebe Leute.

https://outnow.ch/Movies/2019/CriminalesComoNosotros/Review/

Impulse in der Facebook-Gruppe

Wenn du davon überzeugt bist, dass du nichts verändern kannst in deinem Leben… dann ist meine Facebook-Gruppe nichts für dich. Denn dort geht es genau darum: «Wisse, wer du bist – Lebe deine Grossartigkeit».

Wenn du dir aber gerne immer wieder kurze Impulse abholen möchtest, dann beantrage deine Mitgliedschaft zur geschlossenen Gruppe: https://www.facebook.com/groups/2439099332839039/. Achtung, sie ist kostenlos!

Ich danke dir von ganzem Herzen, liebe Interessentin, lieber Interessent, dass du bis zum Schluss gelesen hast. Ich wünsche mir, dass du etwas für dich herausnehmen konntest. Und ich hoffe, dass es dich beim einen oder anderen Wort auch etwas aus der Reserve lockt.

 

Herzlichst

Annette Christine Seiffert

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