Kannst du dich an das Kinderspiel erinnern? Und weisst du noch, wie es sich angefühlt hat, so im Kreis zu sitzen und nicht zu wissen, wann es DICH erwischt? Im Teil Persönlichkeitsentwicklung gehe ich näher darauf ein.

Möchtest du als Mensch oder als „Faktor Personal“ wahrgenommen werden? Ich nehme an, diese Frage beantworten wir alle gleich. Was du zu mehr Menschlichkeit beitragen kannst, findest du unter Führungskultur.

Ja, die Systemische Unternehmensentwicklung, die kann man sich irgendwie gar nicht so vorstellen. Dabei ist es eine grandiose Möglichkeit, z.B. in der Entscheidung „A, B oder C“ Klarheit zu erhalten.

  1. Teil: Persönlichkeitsentwicklung: Lueged nög ume, d’Angscht gaht ume…
  2. Teil: Führungskultur: Führung mit Menschlichkeit
  3. Teil: Systemische UnternehMENSCHentwicklung: A, B oder C
  4. Teil: ascos feiert: und sagt Danke
  5. Teil: Zum Schluss: Wer hat hier das Sagen

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Persönlichkeitsentwicklung

Lueged nöd ume, d’Angscht gaht ume…

Kannst du dich an das Kinderspiel erinnern? Geh einmal in Gedanken und Gefühl zurück in diese Zeit. Spüre, wie du im Kreise sitzt und es schleicht jemand hinter deinem Rücken hindurch und du weisst nicht, ob das Nastuch hinter dir abgelegt wurde. Spürst du diese Anspannung, diese Nervosität? Ich kann es heute noch in meiner Magengegend spüren.

Puuh! Ich sitze im Kreis, die Beklemmung nimmt ab und ich bin erleichtert. Die Angst ist gerade hinter meinem Rücken durch und hat sich ein anderes Opfer geschnappt.

Innere Stimme: «Ich spüre Erleichterung, die Alltagsregeln werden bald gelockert – es ist ein Riesensprung in Richtung Normalität. Ach, das war ja gar nicht so schlimm. Eigentlich hat es mir ja gefallen, diese Aus-Zeit. Nach der ersten Verkrampfungszeit (Panik – was, ich? Niemals! Ich war höchstens etwas angespannt) geht es mir doch eigentlich gut. Ja ich habe mich daran gewöhnt, dass alles etwas langsamer läuft und ich zu Hause bleibe. Okay, zuerst war es ein Stress, das Homeoffice. Stimmt, das hätte ich mir vorher nie vorstellen können! Aber hey, öfter mal was Neues, ich bin ja flexibel.»

Führe für dich deinen inneren Dialog doch noch etwas weiter. Ich bin gespannt, was du dir alles vorgenommen hast oder noch vornehmen wirst, für die Zeit nach «Back to Normal». Ich bitte dich einfach um eines: Schreibe dir deine Vorhaben auf und hänge sie überall hin, wo du sie JEDEN Tag sehen kannst und nimm sie erst wieder weg, sagen wir, am Silvester 2020. Und dann besinne dich an Silvester und sei ehrlich mit dir, ob du das Vorgenommene auch umgesetzt, dein Verhalten angepasst hast.

Nun bin ich aber abgeschweift. Ja stimmt, ganz bewusst. Um dich in Sicherheit zu wiegen. Denn die Angst geht immer noch um, hinter deinem Rücken. Weisst du noch, es durften auch mehrere Umgänge sein. Du wusstest nie, wann es vorüber ist!

Angst ist perfide. Wenn sie ganz nah ist, körperlich spürbar, dann fällt das Atmen schwer, es erdrückt fast das Herz und das Gefühl der MACHT-losigkeit übermannt. Es lässt keinen klaren Gedanken mehr zu, es dreht sich alles im Kopf. Wegrennen würden wir gerne, aber wir sind wie versteinert, hypnotisiert von den möglichen Konsequenzen!

Wenn dann die Gefahr etwas weiter weg ist, sich etwas distanziert, zeitweilig davon schleicht, dann schafft es der Mensch, sich wieder in vermeintlicher Sicherheit zu wähnen, sich zu lockern, alles etwas zu verharmlosen. Die beruhigende innere Stimme meldet sich: «Es war doch gar nicht so schlimm. Es hätte auch noch schlimmer kommen können.»

Kannst du dir vorstellen, dass es Menschen gibt, die diese letzten Wochen seit Beginn an, in Ruhe und Gelassenheit, in Balance und im vollen Vertrauen waren? Das sind Menschen, die an sich gearbeitet haben. Die sich mit ihren Ängsten, Befürchtungen und Begrenzungen auseinandergesetzt, angenommen und verarbeitet haben. Menschen, die Freiheit und inneren Frieden in sich tragen, die sich nicht vom Aussen beschränken lassen. Diese Menschen sind von Anfang an proaktiv mit der Welle gesurft und haben das Positive und die Möglichkeiten dieser Zeit gesehen, verstanden und für sich genutzt. Weil sie die volle Verantwortung für ihr Leben übernommen haben und nicht die Verantwortung auf das Virus oder eine Regierung abgeschoben haben.

Diese Menschen sind nichts Besonderes, sie haben sich einfach bereits früher auf den Weg gemacht. Weil sie irgendwann in ihrem Leben auch an so einen Punkt gekommen sind, wo sie sich gesagt haben: «Wenn ich so weiter mache…, wenn ich noch länger in dieser Situation verharre…, ich lasse mich nicht mehr von aussen steuern…, ich nehme meine Verantwortung für mein Leben an und mache mich auf meinen Weg!»

«Lueged nöd ume, d’Angscht gaht ume». Puuh, es ist an mir vorbei. Ich sehe die Gefahr, sie geht weiter, sie entfernt sich von mir.» Okay, du kannst nun so weiter machen und darauf warten, bis das Nastuch vielleicht hinter deinem Rücken abgelegt wird. Oder du kannst dich aus dem Spiel lösen, Spielverderber werden und dich auf deinen Weg machen.

Warum sind wir Menschen so masochistisch veranlagt und plagen uns für so lange Zeit, klagen laut oder leiden in Stille. Wir schieben Probleme oder Hindernisse vor uns her und versuchen uns in Ausweichmanöver, wie wir uns herauswinden könnten. Wir reden es wieder und wieder klein und üben uns in Selbstverleugnungsstrategien.

Scheinbar gibt es jede Menge Ausflüchte, die uns daran hindern, das zu tun, was wir eigentlich tun wollen. Sätze wie es «passt gerade nicht» oder «Ich muss zuerst noch genau darüber nachdenken» oder «Ich weiss nicht, ob es auch wirklich das Richtige ist?». Doch im Grunde ist es nur die Angst vor dem Unbekannten, dem Neuen, vielleicht auch die Angst vor dem Versagen, die uns daran hindert, sofort aktiv zu werden.

Dabei braucht es nur einen ersten kleinen Schritt zum aktiv werden. Was ist es dir Wert, wenn du ein leichteres, freieres Leben haben könntest? Wenn du Schritt für Schritt in die beste Version deiner Selbst kommen würdest? Wenn nicht JETZT – WANN DANN?!

  1. Teil: Persönlichkeitsentwicklung: Lueged nög ume, d’Angscht gaht ume…
  2. Teil: Führungskultur: Führung mit Menschlichkeit
  3. Teil: Systemische UnternehMENSCHentwicklung: A, B oder C
  4. Teil: ascos feiert: und sagt Danke
  5. Teil: Zum Schluss: Wer hat hier das Sagen

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Persönlichkeitsentwicklung

Lueged nöd ume, d’Angscht gaht ume…

Kannst du dich an das Kinderspiel erinnern? Geh einmal in Gedanken und Gefühl zurück in diese Zeit. Spüre, wie du im Kreise sitzt und es schleicht jemand hinter deinem Rücken hindurch und du weisst nicht, ob das Nastuch hinter dir abgelegt wurde. Spürst du diese Anspannung, diese Nervosität? Ich kann es heute noch in meiner Magengegend spüren.

Puuh! Ich sitze im Kreis, die Beklemmung nimmt ab und ich bin erleichtert. Die Angst ist gerade hinter meinem Rücken durch und hat sich ein anderes Opfer geschnappt.

Innere Stimme: «Ich spüre Erleichterung, die Alltagsregeln werden bald gelockert – es ist ein Riesensprung in Richtung Normalität. Ach, das war ja gar nicht so schlimm. Eigentlich hat es mir ja gefallen, diese Aus-Zeit. Nach der ersten Verkrampfungszeit (Panik – was, ich? Niemals! Ich war höchstens etwas angespannt) geht es mir doch eigentlich gut. Ja ich habe mich daran gewöhnt, dass alles etwas langsamer läuft und ich zu Hause bleibe. Okay, zuerst war es ein Stress, das Homeoffice. Stimmt, das hätte ich mir vorher nie vorstellen können! Aber hey, öfter mal was Neues, ich bin ja flexibel.»

Führe für dich deinen inneren Dialog doch noch etwas weiter. Ich bin gespannt, was du dir alles vorgenommen hast oder noch vornehmen wirst, für die Zeit nach «Back to Normal». Ich bitte dich einfach um eines: Schreibe dir deine Vorhaben auf und hänge sie überall hin, wo du sie JEDEN Tag sehen kannst und nimm sie erst wieder weg, sagen wir, am Silvester 2020. Und dann besinne dich an Silvester und sei ehrlich mit dir, ob du das Vorgenommene auch umgesetzt, dein Verhalten angepasst hast.

Nun bin ich aber abgeschweift. Ja stimmt, ganz bewusst. Um dich in Sicherheit zu wiegen. Denn die Angst geht immer noch um, hinter deinem Rücken. Weisst du noch, es durften auch mehrere Umgänge sein. Du wusstest nie, wann es vorüber ist!

Angst ist perfide. Wenn sie ganz nah ist, körperlich spürbar, dann fällt das Atmen schwer, es erdrückt fast das Herz und das Gefühl der MACHT-losigkeit übermannt. Es lässt keinen klaren Gedanken mehr zu, es dreht sich alles im Kopf. Wegrennen würden wir gerne, aber wir sind wie versteinert, hypnotisiert von den möglichen Konsequenzen!

Wenn dann die Gefahr etwas weiter weg ist, sich etwas distanziert, zeitweilig davon schleicht, dann schafft es der Mensch, sich wieder in vermeintlicher Sicherheit zu wähnen, sich zu lockern, alles etwas zu verharmlosen. Die beruhigende innere Stimme meldet sich: «Es war doch gar nicht so schlimm. Es hätte auch noch schlimmer kommen können.»

Kannst du dir vorstellen, dass es Menschen gibt, die diese letzten Wochen seit Beginn an, in Ruhe und Gelassenheit, in Balance und im vollen Vertrauen waren? Das sind Menschen, die an sich gearbeitet haben. Die sich mit ihren Ängsten, Befürchtungen und Begrenzungen auseinandergesetzt, angenommen und verarbeitet haben. Menschen, die Freiheit und inneren Frieden in sich tragen, die sich nicht vom Aussen beschränken lassen. Diese Menschen sind von Anfang an proaktiv mit der Welle gesurft und haben das Positive und die Möglichkeiten dieser Zeit gesehen, verstanden und für sich genutzt. Weil sie die volle Verantwortung für ihr Leben übernommen haben und nicht die Verantwortung auf das Virus oder eine Regierung abgeschoben haben.

Diese Menschen sind nichts Besonderes, sie haben sich einfach bereits früher auf den Weg gemacht. Weil sie irgendwann in ihrem Leben auch an so einen Punkt gekommen sind, wo sie sich gesagt haben: «Wenn ich so weiter mache…, wenn ich noch länger in dieser Situation verharre…, ich lasse mich nicht mehr von aussen steuern…, ich nehme meine Verantwortung für mein Leben an und mache mich auf meinen Weg!»

«Lueged nöd ume, d’Angscht gaht ume». Puuh, es ist an mir vorbei. Ich sehe die Gefahr, sie geht weiter, sie entfernt sich von mir.» Okay, du kannst nun so weiter machen und darauf warten, bis das Nastuch vielleicht hinter deinem Rücken abgelegt wird. Oder du kannst dich aus dem Spiel lösen, Spielverderber werden und dich auf deinen Weg machen.

Warum sind wir Menschen so masochistisch veranlagt und plagen uns für so lange Zeit, klagen laut oder leiden in Stille. Wir schieben Probleme oder Hindernisse vor uns her und versuchen uns in Ausweichmanöver, wie wir uns herauswinden könnten. Wir reden es wieder und wieder klein und üben uns in Selbstverleugnungsstrategien.

Scheinbar gibt es jede Menge Ausflüchte, die uns daran hindern, das zu tun, was wir eigentlich tun wollen. Sätze wie es «passt gerade nicht» oder «Ich muss zuerst noch genau darüber nachdenken» oder «Ich weiss nicht, ob es auch wirklich das Richtige ist?». Doch im Grunde ist es nur die Angst vor dem Unbekannten, dem Neuen, vielleicht auch die Angst vor dem Versagen, die uns daran hindert, sofort aktiv zu werden.

Dabei braucht es nur einen ersten kleinen Schritt zum aktiv werden. Was ist es dir Wert, wenn du ein leichteres, freieres Leben haben könntest? Wenn du Schritt für Schritt in die beste Version deiner Selbst kommen würdest? Wenn nicht JETZT – WANN DANN?!

Führungskultur

Führung mit Menschlichkeit

Anforderungsprofile für Führungskräfte dürften in der heutigen Zeit endlich angepasst werden. Wir sind nicht mehr im Industriezeitalter, wo wir mollochen müssen, wo patriarchales Verhalten üblich war und die Mitarbeitenden angeführt und angeleitet werden mussten und wollten. Es geht nicht mehr um persönliche Macht und Status, sondern darum, dass eine Leaderin, ein Leader dazu da ist, den Mitarbeitenden den bestmöglichen Rahmen zu erschaffen, um gemeinsam für eine klar definierte und kommunizierte Unternehmensvision einzustehen und die dazugehörenden Werte zu leben.

Wenn die Mitarbeitenden sehen und spüren, dass der Chef oder Chefin vorausschreitet, selbst die definierten Werte lebt und die Unternehmensvision mit Leben füllen kann, die eigene Begeisterung dafür rüberbringen und auch Gefühle zeigen kann, dann hat das Leuchtkraft!

Und glaube mir, die Mitarbeitenden sind bereit dazu – wenn die Vision für sie Sinn macht und sich die Unternehmenswerte mit den ihren decken – ihre 100 Prozent zu liefern, unternehmerisch zu denken und Verantwortung zu übernehmen. Dazu braucht es, auch wieder vorgelebt von den Leadern, Vertrauen in die Mitarbeitenden und die Fähigkeit, zu delegieren und Verantwortung abgeben zu können.

«Ich würde ja gerne, aber ich habe leider nicht die richtigen Mitarbeitenden dazu».

Hast du dir schon einmal überlegt, dass du es bist, der sich diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgesucht hat, bewusst oder unbewusst? «Ich würde ja gerne» ist eine ziemlich plumpe Ausrede. Vielleicht ist es dir in dieser aussergewöhnlichen Zeit schwergefallen, den Mitarbeitenden im Homeoffice zu vertrauen. Hast du möglicherweise die Vorstellung, dass sie nicht so viel arbeiten, wenn sie nicht unter deiner Kontrolle sind? Auch hier geht es darum, die Verantwortung für den eigenen Mindset zu übernehmen. Geht es hier möglicherweise um den Glaubenssatz: «Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser?» Wenn du diesen Ausspruch einmal auf dich wirken lässt und auf dich persönlich beziehst, wie geht es dir dabei? Und: Wie geht es wohl deinen Mitarbeitenden dabei?

Nicht nur in Krisenzeiten geht es geht darum, den Mitarbeitenden Vertrauen in die Zukunft zu vermitteln. Das geht aber nur, wenn wir selbst nicht mehr in der Opferhaltung verharren. Mit der Übernahme der Verantwortung, können wir in eine innovative und kreative Phase als Schöpfer und Erbauer gehen. Natürlich sind Ängste gut und haben ihre Berechtigung. Aber sie sollen unser Handeln nicht sabotieren, uns nicht durch sie steuern lassen.

Du hast die Wahl: Schockstarre, Flucht oder Angriff. Angriff = «In Angriff nehmen» = Annehmen + Zugreifen!

Und noch zum Thema «die richtigen Mitarbeitenden»: Wenn klar, offen und ehrlich kommuniziert und das Kommunizierte auch von der obersten Führungsstufe gelebt wird, dann werden sich auch nur die Mitarbeitenden in dieser Firma wohlfühlen, denen die Unternehmensphilosophie auch entspricht. Den Mitarbeitenden, die sich damit nicht identifizieren können, werden sich die meisten von selbst verabschieden. Und bei den restlichen Mitarbeitenden, die in der Schockhaltung verharren, bist du als Leaderin oder Leader gefordert, dass du deine Verantwortung in deiner Position wahrnimmst. Die vielen Mitarbeitenden, die positiv und loyal zum Unternehmen stehen, werden diese Konsequenz sehr zu schätzen wissen. Und daraus ergibt sich automatisch ein Flow, ein Sog, und du wirst die richtigen Mitarbeitenden anziehen.

Systemische UnternehMENSCHentwicklung

Kühlen, klaren Kopf bewahren. Alle Risiken und Optionen checken. Habe ich alle Facetten berücksichtigt? Gibt es noch andere Möglichkeiten? Sollen wir A oder B wählen? Oder beide zusammen? Oder gibt es eine weitere Lösung, die wir vor lauter Ausseneinflüsse nicht sehen? Welche Einflüsse spielen sonst noch in die Entscheidungsfindung? Was und wer beeinflusst unser Unternehmenssystem und wie?

Diese und viele andere Fragestellungen können in der Systemischem Unternehmensentwicklung bearbeitet werden. Mit Aufstellungsarbeit und den richtigen Fragen geht es darum, das Unbewusste sichtbar zu machen. Systemisches Coaching bringt Klarheit.

Du kannst dir das einfach nicht vorstellen? Okay. Frage: Konntest du dir vor ein paar Wochen vorstellen, dass die Welt still steht? Dass du keinen Flieger mehr am Himmel siehst? Also. Bei mir musst du nicht wochenlang in einen Lockdown. Aber für ca. ein bis zwei Stunden. Und ich zeige dir, was möglich ist, für dich und dein Unternehmen.

ascos feiert Jahrestag – Zeit zum Danke sagen

Zuerst das Vergnügen und dann die Arbeit

Das Geschäftsjahr ist vorüber. Es ist Zeit für einen Rückblick.

Den Start in die zweite Selbstständigkeit begann ich – mit Ferien. Ich sollte wohl geschäftsmässige «Kreativzeit» schreiben. Die Winterzeit ist nun wirklich nicht meine Lieblingsjahreszeit, das muss ich zugeben. Da verweile ich doch lieber in der Wärme und am allerliebsten bei meinem Lieblingssport, dem Tauchen. Das macht mir den Kopf frei, keiner spricht mit mir (ausser vielleicht die Fische) und ich kann schwerelos umherschweben. Da kann ich so richtig abtauchen und Kraft tanken.

Da sitze ich also auf Bali und hab das Glück, dass mein Partner dabei ist, der mich das ganze Jahr immer wieder spiegelt, mir Inputs gibt und mich so manches Mal mit seinen Fragen herauslockt und mich zu Klarheit, Ehrlichkeit, Offenheit und Authentizität bringt. Dafür liebsten Dank. Denn ohne seine Unterstützung wär das alles so nicht möglich geworden.

Dann ist auch das Kreativteam dabei. Zwischen den Tauchgängen klären wir bereits einiges zum Webseitenauftritt www.ascos.ch, der Bildsprache und dem Logo. Übrigens haben wir uns auch Inspiration in einem Bildband über Nacktschnecken für die Farben im Logo geholt. Die Natur, unser Freund und Helfer, in vielen Angelegenheiten. Und so in etwa das Kreativste, was man sich vorstellen kann.

Ein grosser Dank geht an alle Menschen, die mich in der kreativen Phase mit Aufbau der Webseite, dem Erstellen der Bilder und den Textkompositionen unterstützt haben. Ich erinnere mich noch sehr gerne an den heissen Tag im Fotostudio!

Was sein muss, muss sein

Dann folgten die «Muss-machen» Arbeiten, die zu einem Geschäftsaufbau gehören. Ich merkte zum Glück sehr bald, dass sich das «Muss-machen» bei mir zu «mit Freude Neues lernen» entwickelte. Die Entscheide zu Geschäftsform, Versicherungen und Buchhaltung konnte ich mit besten Empfehlungen meiner seit Jahrzehnten geschätzten Treuhänderin sicher fällen.

Noch gescheiter werden

Was mir in meinem Leben schon immer wichtig war und ich wohl auch nie ablegen werde, ist meine Freude am Lernen, gemeinsam mit anderen Menschen. Ich habe gute Freundinnen, die wundern sich gar nicht mehr darüber, dass ich in einer Weiterbildung bin. Es kommt nur die Frage: «Und woran bist du im Moment?»

Im letzten Jahr durfte ich zwei mir sehr wichtige Weiterbildungen (für mein inneres Wachstum und für meine beruflichen Qualitäten), begleitet von ein paar sehr wichtigen Mentoren, abschliessen. Diese Weiterbildungen zeigten mir nochmals ganz klar auf, dass wir, in allem was wir tun, immer den MENSCHEN in den Mittelpunkt stellen müssen. Dass es nicht einfach den Berufskollegen, die Freundin, die Chefin, den Kunden oder den Lebenspartner gibt. Es sind alles Menschen, die vielschichtig, komplex und mit vielen, verschiedenen Facetten durchs Leben gehen. Dass wir nicht einfach den Mantel des Familienvaters an den Kleiderhaken hängen und uns als Chef hinter den Schreibtisch setzen können.

Jeder Mensch ist ein Ganzes und somit auch als Ganzes zu betrachten und zu verstehen. Und wenn wir das Verständnis füreinander fördern, dann verbessern sich auch Team- und Führungsarbeit, Wirtschaftlichkeit, Loyalität, Dienst am Kunden und Unternehmertum über alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und es wirkt sich auf alle Systeme aus, in denen dieser Mensch lebt, also auch auf Partnerschaft, Familie und den Freundeskreis.

Ich bin sehr stolz und dankbar!

Ich bin sehr stolz auf meine Kundinnen und Kunden! Ich bin glücklich und zufrieden, wenn ich sehe, dass bereits einige Menschen ihren Reisekoffer ausgemistet, erleichtert und sich mit einer guten Landkarte auf einen neuen Weg gemacht haben.

Ich danke dir von ganzem Herzen, liebe Kundin, lieber Kunde, dass ich dich im letzten Jahr dabei begleiten und miterleben durfte, wie du dich ent-wickelt hast, Blockaden gelöst oder neue Perspektiven erlangen konntest.

Freude herrscht

Ich bin bereits ganz gespannt und erwartungsfroh, was da kommen mag. Ich bin sehr zuversichtlich und positiv eingestellt. Denn ich sehe es an den Systemen, in denen ich lebe, dass Freude, Spass, Liebe und Dankbarkeit vorherrschen.

Ich freue mich auf meine, deine, unsere Zukunft.

Zum Schluss noch dies…

Wer entscheidet? «Ich, der Bauch». Und das Gefühl sagt: «Ich würde es gerne tun!» und zum Schluss kommt das Hirn: «Aber das geht nicht und das kannst du doch nicht…»

Liebes Hirn: Ich nehme dich ernst, ich sehe dich und wir werden gemeinsam eine Lösung finden. Liebes Gefühl: Es wird dir gut tun. Lieber Bauch: Ruf mich an, melde dich bei mir 😊

„Wer neu anfangen will, soll es sofort tun, denn eine überwundene Schwierigkeit vermeidet hundert neue.“ Konfuzius

Ich danke dir von ganzem Herzen, liebe Interessentin, lieber Interessent, dass du bis zum Schluss gelesen hast. Ich wünsche mir, dass du etwas für dich herausnehmen konntest. Und ich hoffe, dass es dich beim einen oder anderen Wort auch etwas aus der Reserve lockt.

 

Herzlichst
Annette Christine Seiffert

Klarheitsgespräche

Wenn du Unterstützung von mir haben möchtest, dann melde dich zu einem kostenlosen Klarheitsgespräch. Oder du rufst mich an. Ich bin sehr gerne für dich da.

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